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Agglomerationsprogramme der vierten Generation: Zweite Tranche eingereicht

2021-09-15 12:15:33
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Quelle: Bundesamt für Raumentwicklung

Ittigen, 15.09.2021 - Siedlungen und Verkehr sind eng miteinander verknüpft, gerade in den Agglomerationen, wo Bevölkerung, Wirtschaft und die Anzahl Arbeitsplätze wachsen, wie das Bundesamt für Raumentwicklung berichtet.

Um diese Dynamik zu lenken und dabei die Lebensqualität zu erhalten, seien kohärente Planungen und gute Verkehrslösungen nötig. Im Rahmen des Programms Agglomerationsverkehr unterstützt der Bund deshalb Verkehrsprojekte der Agglomerationen.

Bis zum 15. September 2021 haben insgesamt 32 Agglomerationen ihre Agglomerationsprogramme der vierten Generation beim Bund eingereicht. Mit den Agglomerationsprogrammen «Verkehr und Siedlung» planen Kantone, Städte und Gemeinden mit der Raumentwicklung koordinierte Verkehrsinfrastrukturen.

In den bisherigen drei Programmgenerationen lancierten sie Projekte für insgesamt über 13 Milliarden Franken. Daran beteiligte sich der Bund im Rahmen des Programms Agglomerationsverkehr mit 4.6 Milliarden Franken.

Zudem habe er dringende Projekte mit 2.56 Milliarden Franken unterstützt. Kantone, Städte und Gemeinden erzielten mit ihren Agglomerationsprogrammen grosse Fortschritte bei der Zusammenarbeit und koordinierten Planung.Bei der vierten Generation der Agglomerationsprogramme können die Kantone und Agglomerationen dank dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) mit einer langfristig gesicherten Finanzierung planen.

Bis zum 15. September 2021 haben sie 32 Agglomerationsprogramme der vierten Generation beim Bund eingereicht (siehe Liste). An diesen Programmen seien siebzig Prozent der Agglomerationen der Schweiz und damit zwanzig Kantone sowie die Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Österreich beteiligt.

Der Bundesrat werde dazu bis 2023 eine Botschaft zuhanden des Parlaments erarbeiten. Dabei berücksichtigt er den Sachplan Verkehr als Rahmen und die weiteren Instrumente zur Finanzierung von Verkehrsinfrastrukturen (Strategische Entwicklungsprogramme Strasse und Schiene).Das Programm Agglomerationsverkehr sei einer der zentralen Pfeiler der Agglomerationspolitik des Bundes.

Es verfolgt als wichtigstes Ziel die koordinierte Planung von Verkehr, Siedlung und Landschaft in urbanen Räumen. Dazu gehört auch die Abstimmung zwischen öffentlichem Verkehr, motorisiertem Individualverkehr sowie Fuss- und Veloverkehr.

Zudem solle das Gesamtverkehrssystem noch effizienter werden und die Ressourcen noch besser schonen. Die Agglomerationsprogramme bedingen eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Städten, Gemeinden und teilweise mit den Regionen angrenzender Länder.

Auch solle sich die Bevölkerung angemessen beteiligen können. Werden diese Ziele erreicht, finanziert der Bund je nach Wirksamkeit und Dringlichkeit zwischen dreissig und fünfzig Prozent der Kosten von Verkehrsinfrastrukturen.Isabel Scherrer, Leiterin Sektion Agglomerationsverkehr, Bundesamt für Raumentwicklung ARE, Telefon 058 462 58 23.

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