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Anpassung der Richtlinien - Die Berner Filmförderung stärkt die Stoffentwicklung

2021-08-02 09:05:04
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Quelle: Kanton Bern

Die Berner Filmförderung hält Schritt mit der dynamischen Entwicklung der Filmbranche, wie der Kanton Bern berichtet.

In Kooperation mit Expertinnen und Experten habe sie die Förderrichtlinien angepasst. Mit der Einführung einer zweistufigen Entwicklungsförderung und der Öffnung für alle Formate in Bereich der Entwicklung stärkt die kantonale Filmförderung den Filmstandort Bern im Bereich der Ideen- und Stoffentwicklung.

Die neuen Richtlinien treten am 1. August 2021 in Kraft.Während im Bereich Projektentwicklung bisher nur ein Unterstützungsantrag möglich war, seien neu Eingaben für zwei verschiedene Entwicklungsstufen möglich. Mit der Einführung einer Treatment-Förderung erhalten Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, in einem frühen Stadium der Projektentwicklung für die Erarbeitung ihrer Stoffe unterstützt zu werden, unabhängig von Format, Auswertungskanal und Filmlänge.

Der Unterstützungsbeitrag auf dieser ersten Stufe beträgt pauschal 5`000 Franken oder 10`000 Franken. In der zweiten Stufe werden Drehbücher und Drehvorlagen unterstützt.

Eingegeben werden können hier Projekte ab 60 Minuten sowie Animationsfilme jeglicher Länge.Mit der Öffnung der Entwicklungsförderung für kurze Animationsfilme reagiert die Berner Filmförderung auf zwei Faktoren: Zum einen habe die Berner Animationsfilmszene in den letzten Jahren eine dynamische Entwicklung erfahren und findet national und international Beachtung. Zum anderen reagiert die Berner Filmförderung damit auf die besonderen Bedingungen dieses Genres, dessen Entwicklung gegenüber andern Gattungen ungleich kostenintensiver ist.

Die Beitragshöhe auf der zweiten Stufe beträgt maximal 30`000 Franken, unabhängig von einer allfälligen Unterstützung der ersten Stufe.Beiträge an die Projektentwicklung waren bisher langen Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilmen vorbehalten. In den letzten Jahren haben sich verschiedene neue Filmformate entwickelt, die neue Schaffens- und Produktionsmöglichkeiten im Filmbereich bieten.

Damit Berner Filmschaffende sich auch in diesen Bereichen betätigen und ihre Kompetenzen erweitern können, werden die bestehenden Einschränkungen zugunsten einer Formatoffenheit aufgehoben. Dies schafft die Möglichkeit, sich neu für Projektentwicklungsbeiträge etwa für mediale Mischformate oder Serien zu bewerben.Die Berner Filmförderung stärkt den Filmstandort Bern mit der Akzentuierung der Entwicklungsförderung vor allem im Bereich der Ideen- und Stoffentwicklung und damit der Kreation.

Durch die Professionalisierung des Autorinnen- und Autorenschaffens könne die Chance erhöht werden, dass erfolgsversprechende Berner Ideen und Stoffe sich im nationalen und internationalen Wettstreit um Fördermittel durchsetzen.Ergänzend zu den zentralen Anpassungen im Bereich der Entwicklungsförderung wurden die Filmrichtlinien sprachlich überarbeitet und in verschiedenen Punkten inhaltlich geschärft. Für Abschlussfilme wurde eine neue Förderpraxis festgelegt: Filmproduktionen im Rahmen eines Masterabschlusses an einer anerkannten Filmhochschule werden künftig nur noch gefördert, wenn sie von einer unabhängigen Produktionsfirma realisiert werden.Die Berner Filmförderung stärkt das professionelle künstlerische Filmschaffen im Kanton Bern.

Sie setzt sich für attraktive Rahmenbedingungen ein, ermöglicht Filmproduktionen und unterstützt Berner Filmschaffende in ihrer künstlerischen Laufbahn. Der Berner Filmförderung stehen weiterhin Mittel im Umfang von rund 3 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung..

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