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Wissenschaft

Staatssekretärin Hirayama eröffnet den Science Europe High-Level-Workshop zum Thema Forschungsethik und Integrität

2022-11-24 16:25:04
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Quelle: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation

Bern, 24.11.2022 - Am 23. und 24. November 2022 lud Science Europe, der Interessensverband für Forschungsförderorganisationen, gemeinsam mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation und dem Schweizerischen Nationalfonds zum jährlich stattfindenden High-Level-Workshop nach Zürich ein, wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation berichtet.

Hochrangige ministerielle Vertretungen sowie Verantwortliche von Förderorganisationen aus ganz Europa nahmen am Workshop teil. Im Zentrum stand das Thema «Forschungsethik und wissenschaftliche Integrität im Kontext des Dialogs mit der Öffentlichkeit».

Die Schweiz unterstrich mit ihren Inputs, dass sie aktiv zu einem starken Europäischen Forschungsraum beiträgt. Staatssekretärin Martina Hirayama lobte in ihrer Eröffnungsrede am zweiten Tag des Workshops die wertvollen Beiträge, die Forschende zur Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen und Krisen leisten.

Weiter betonte sie die Wichtigkeit von gemeinsamen Diskussionen über Forschungsethik und Integrität als Grundlage für einen erfolgreichen öffentlichen Wissenschaftsdialog. Am Rande des Workshops traf sich Staatsekretärin Hirayama kurz mit Serhiy Shkarlet, ukrainischer Minister für Bildung und Wissenschaft.Die ministeriellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten das Thema «Forschungsethik und Integrität» unter dem Blickwinkel des Beitrags, den politische Entscheidungsträgerinnen und -träger leisten können, um die Integrität der Forschung im Rahmen des öffentlichen Engagements im Europäischen Forschungsraum zu verbessern.

Martina Hirayama verwies in diesem Zusammenhang auf in der Schweiz bestehende Aktivitäten, die darauf abzielen, den Dialog und das Verständnis zwischen Forschung und Politik zu stärken. Auch unterstrich sie, dass es eine intensivere Diskussion über die Form dieses Dialogs in Europa geben sollte.

Eine uneingeschränkte Kooperation in den EU-Rahmenprogrammen für Forschung und Innovation könnte diesen Dialog in ganz Europa stärken. Die Ergebnisse des Workshops werden in einem Bericht verarbeitet und Mitte Dezember vom Schweizerischen Nationalfonds veröffentlicht.

Der im Jahr 2000 ins Leben gerufene Europäische Forschungsraum (EFR, engl. European Research Area, ERA) habe zum Ziel, die europäischen Forschungs- und Innovationssysteme besser zu integrieren und die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union, den EU-Mitgliedstaaten sowie beteiligten Drittländern zu verbessern.

Der Europäische Forschungsraum habe die Absicht, einen einheitlichen, grenzenlosen Markt für Forschung, Innovation und Technologie in den beteiligten Ländern zu schaffen..

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