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Schweizweite Massnahmen zur Bekämpfung der Vogelgrippe angeordnet

2022-11-24 16:10:02
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Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit

Bern, 24.11.2022 - Nachdem die Vogelgrippe in einer privaten Tierhaltung im Kanton Zürich aufgetreten ist, verordnet das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV in Absprache mit den Kantonen schweizweite Schutzmassnahmen, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit schreibt.

Damit wollen sie die weitere Ausbreitung der Seuche verhindern. In weiten Teilen Europas tritt das Vogelgrippe-Virus seit einiger Zeit vermehrt auf.

Damit steigt das Risiko, dass Wildvögel die Seuche in die Schweiz bringen. Letzte Woche wurden die ersten zwei Krankheitsfälle in Seuzach im Kanton Zürich gemeldet.

Aufgrund des Gefahrenpotenzials und der unsicheren Risikolage verfügt das BLV zusammen mit den Kantonen deshalb vorbeugende Massnahmen für die ganze Schweiz. Im Fokus steht dabei, den Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel zu verhindern.Seit dem 1. Januar 2010 sei die Registrierung von Geflügelhaltungen – auch mit nur wenigen Tieren – obligatorisch.

In den letzten zwei Jahren traten bei Wildvögeln in Europa mehr als 6 000 Fälle von Vogelgrippe auf. 2022 waren erstmals auch im Sommer mehrere Hundert wildlebende Vögel betroffen.

Das Virus habe seine Eigenschaften verändert: Immer mehr Geflügel- und Vogelarten stecken sich damit an. Somit steigt auch das Risiko, dass Wildvögel das Virus ins Inland einschleppen und die Gefahr sei nicht mehr nur auf Gewässer begrenzt.

Das Risiko sei zurzeit besonders gross, weil Zugvögel aus Nordosteuropa zur Überwinterung hierzulande eintreffen. Fachleute hatten mit ersten Fällen in der Schweiz gerechnet.

Somit war der Nachweis des Vogelgrippe-Virus in einer privaten Tierhaltung in Seuzach im Kanton Zürich keine Überraschung. Betroffen waren zwei tot aufgefundene Vögel – ein Graureiher und ein Pfau.

Das Veterinäramt Zürich habe den Betrieb gesperrt und Sanierungsmassnahmen veranlasst. In der näheren Umgebung wurden eine sogenannte Schutz- und Überwachungszone eingerichtet.

Dort gelten für die Geflügelhaltenden strenge Schutz- und Hygienemassnahmen, um eine Verschleppung des Virus zu unterbinden. Betroffen seien auch Teile von Gemeinden des Kantons Thurgau.

Der aktuell zirkulierende Virusstamm H5N1 sei nach heutigem Erkenntnisstand nur in äusserst seltenen Fällen und nur bei sehr engem Kontakt auf den Menschen übertragbar. Geflügelprodukte wie Poulet-Fleisch und Eier können ohne Bedenken konsumiert werden.

Tot aufgefundene Wildvögel sollten aus Sicherheitsgründen generell nicht berührt werden. Sie seien der Wildhut, der Polizei oder dem Veterinärdienst zu melden.Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)Medienstelle Telefon 058 463 78 98media@blv.admin.ch.

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