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Regional

Ausweichverkehr A13 und A28: Tourismusverkehr stellt Gemeinden Jahr für Jahr vor Herausforderungen

2022-10-03 17:05:15
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Quelle: Staatskanzlei des Kantons Graubünden

Während der Feiertage und der verkehrsintensivsten Sommerwochenenden 2022 wurden im Rahmen eines Pilotversuchs die Durchfahrten durch die Gemeinden Bonaduz und Rhäzüns auf Anwohnende und Zubringende sowie den öffentlichen Verkehr beschränkt, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden schildert.

Dies mit dem Ziel, die Ortschaften vom Ausweichverkehr zu entlasten und die Dorfkerne freizuhalten (Medienmitteilung vom 29. März 2022 und Medienmitteilung vom 15. Juli 2022).Sperrungen funktionieren nur bedingt Im Rahmen des heute stattgefundenen «Runden Tischs» fand ein wichtiger Erfahrungsaustausch statt. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass diese getroffenen Massnahmen bedingt funktionierten.

Die am stärksten betroffenen Ortschaften stellten ein geringeres Verkehrsaufkommen fest. Allerdings sei spürbar gewesen, an welchen Tagen die Ausfahrten zusätzlich zur Signalisation mit Personal bemannt waren, welches die Automobilisten wieder auf die Nationalstrasse lenkte.

Eine alleinige Signalisation der gesperrten Ortsdurchfahrt, ohne diese unterstützende Massnahme, habe nicht ausgereicht und keine spürbare Entlastung gebracht. Diese Massnahmen seien jedoch personalintensiv und führen zu einer weiteren Ausdehnung der Staus auf der Autobahn mit zusätzlich vom Ausweichverkehr betroffenen Gemeinden.Winterverkehr birgt neue Herausforderungen Ein weiterer Schwerpunkt am Runden Tisch wurde der Thematik Winterverkehr gewidmet. Davon am stärksten betroffen seien aus bisherigen Erfahrungen der untere Abschnitt der A28 mit den Gemeinden Schiers, Grüsch, Jenaz und Landquart sowie die Stadt Chur und die Gemeinden Trimmis und Zizers.

Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen sei dort vor allem an sechs bis sieben Wochenenden im Zeitraum von Ende Dezember bis Ende Februar/anfangs März zu erwarten. Dieses hängt allerdings stark vom Wetter ab, weshalb exakte Prognosen zum jetzigen Zeitpunkt sehr schwierig sind.Optimierung und Weiterführung der Massnahmen ab Frühling 2023 Für die Feiertage und den Sommer 2023 sollen die bereits ergriffenen Massnahmen weiter optimiert und erneut umgesetzt werden.

Zudem werden verschiedene mittel- und längerfristige Massnahmen erarbeitet.Lösungsfindung mit allen Beteiligten Am zweiten runden Tisch waren zusätzlich die betroffenen Gemeinden aus dem Prättigau sowie der Kanton St.Gallen vertreten. Denn die angestrebten, ganzheitlichen Lösungsansätze erfordern einen Blick über die Kantonsgrenze hinaus.

Klar sei aber auch nach dem zweiten Runden Tisch: Es gibt aktuell keine Patentlösung, denn jede umgesetzte Massnahme bringt neue Konsequenzen mit sich. Dass allfällige Probleme so lediglich verschoben werden, wollen alle Beteiligten möglichst verhindern.Weitere Schritte folgen Die ersten Schritte in die richtige Richtung seien getan.

Das zeigte auch die konstruktive, offene Diskussion am zweiten Runden Tisch zwischen Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Kantonen, Regionen und Gemeinden. Das Besprochene werde in Abstimmung mit den im Sommer erhobenen Daten in die Winterplanung einfliessen.

Auf dieser Basis werden weitere Schritte geprüft, um die betroffenen Regionen und Gemeinden auch mittel- und längerfristig zu entlasten. Ausserdem werden weitere Massnahmen in Bezug auf den Pilot Winter 2022/2023 jetzt vertiefter erarbeitet..

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